Ausbildung - Martins Zaubertheater, Zauber-Clown Wischi-Waschi und Magister Trutwin

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Wird zurzeit nicht mehr angeboten!!!

Ausbildung zum Zauberer für Bühne


"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit!"
(Karl Valentin)


Zeitplan:

3 Jahre, Beginn variabel.

Charakter der Ausbildung

o Es soll eine fundierte und systematischen Ausbildung und Reifung einer zauberhaften Bühnenpersönlichkeit vermittelt werden
o Es sollen die Techniken der Zauberei und der Bühnenkomik vermittelt werden, um damit selbständig und erfolgreich arbeiten zu können.

Ausbildung intern

Theorie

Grundlagen der Zauberei, Grundwissen der Geschichte der Zauberei und Magie und deren Unterscheidungen voneinander können als bekannt vorausgesetzt  werden und müssen nur im Bedarfsfall kurz erläutert werden.

1. Ausbildungsjahr
Grundlagen / Entdeckungen
o Grundlagen der Improvisation und Techniken der Zauberei
o Zaubern und emotionale Echtheit
o schauspielerische Grundlagen
o Zaubern und Geschichtenerzählung
o Zauberer und Stimme
o Zaubern und musikalische Szenen
o Material- und Objektarbeit
o Gesang und Rhythmus
o Tänzerische Improvisation

2. Ausbildungsjahr (Dauer: 8 Monate)
Vertiefung / Techniken / spezielle Themen
o Straßenzauberei und Walk-Act
o Tanz und Bewegung
o Statuskomik
o Individuelle Zaubererpersönlichkeit


3. Ausbildungsjahr (Dauer: 16 Monate)
Auswertung / Vernetzung / Abschluss
o Aufgreifen und Vertiefen entdeckter Spielfiguren
o szenische Werkstätten und Repertoire-Aufbau
o Schminktechniken
o Dramaturgie und Szenenbau
o Versicherungs- und Vertragsrecht, Self-Management
o Prüfungsaufführungen
o Prüfung vor dem Magischen Zirkel von Deutschland


Praxis

Die Praxisarbeit ist begleitend und parallel zum Theorieplan und teilt sich in folgende Bereiche auf:
Teil I Manipulation und Ablenkung (Misdirection), Grundgriffe und wiederkehrende Grundprinzipien
Teil II Kartenzauberei, vom einfachen Selbstgänger über die verschiedensten Griffe, Methoden und Tricktechniken bis hin zu Ziergriffen und der Manipulationen mit Spielkarten. Hier näher ins Detail zu gehen, ist aus Zeit- und Platzgründen nicht möglich.
Teil III Party- und Bühnenzauberei. Magie mit Münzen, Bällen (Spongies), Fingerhüten, Seilen, Tüchern, sowie Mentalmagie und Illusionen.
Teil IV Mikromagie. Hier werden Close-up Effekte mit Münzen, Würfeln, Streichhölzern, Gummibändern, etc. erlernt, wobei es noch ein spezielles Unterkapitel gibt, das sich mit Rechenkunststücken auseinandersetzt.
Teil V. Kinderzauberei und Mittelalterliche Magie/Zauberkunst. Geeignete Tricks für Kinder, Zusammenarbeit mit den Kindern. Auftreten auf Mittelalter-Märkten.

Mehrere Spielfiguren
In jeder Bühnenpersönlichkeit sind eine oder mehrere zauberhaft-clownesk-komödiantische Spielfiguren verborgen. Diese Spielfiguren werden in der Ausbildung entdeckt, entwickelt und kultiviert. Dabei verfolge ich einen ganzheitlichen Ansatz: die Arbeit mit Körper, Bewegung, Requisite und Emotionen unterstützen und befruchten sich gegenseitig.

Tournee-Projekt / Gastspiele
Während der gesamten Ausbildung werden begleitend Gastspiele durchführt. Mit zunehmender Dauer wird Wert auf Soloaufführungen gelegt.

Ausbildung extern

Für die außerbetriebliche Ausbildung sollen geeignete Einrichtungen und Kollegen gewonnen werden, die jene Inhalte und Kenntnisse vermitteln, über die ich nicht verfüge. Die zeitliche Einteilung erfolgt soweit möglich in Absprache mit der externen Stelle, soll aber soweit wie möglich mit dem Ausbildungsplan harmonieren.

Erwartungen an den Schüler
Während der gesamten Ausbildungszeit erwarte und fördere ich:
o einen aktiven Austausch mit Kollegen
o Engagement und solidarische Arbeit
o selbständige künstlerische Auseinandersetzung (Literatur, Veranstaltungen,...);
o selbständige Bearbeitung von Aufgaben
o Engagement und Disziplin im künstlerischen Arbeitsprozess

Ausbildungsvertrag

Der Ausbildungsvertrag wird verbindlich für die gesamte Ausbildungszeit abgeschlossen.
Es besteht eine beiderseitige Kündigungs-Option zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres.

Kosten der Ausbildung

Nach Abspsrache. Verrechnung mit Auftrittsbegleitung möglich.

Leitung der Ausbildung

Die Ausbildung wird von mir geleitet.
Darüber hinaus werden die externen Unterrichtselemente von den Kollegen in Absprache aber unter Eigenregie geleitet.
Unterrichtszeiten

Die Ausbildung umfasst monatlich circa (variabel je nach Saison):
o 10 Theorietage, Vollzeit
o 10 Praxistage, Vollzeit
o 1 Studien-WoE (ohne Unterricht)

Arbeitszeiten

die Arbeitszeiten sind flexibel und werden spätestens am Donnerstag der Vorwoche gemeinsam nach Bedarf  und Auftrittslage für die Folgewoche festgelegt. An gesetzliche Vorgaben über die  Höchststundenzahl und  die Pausen wird sich gehalten.

Probenzeiten/Proberaum

Der Proberaum im Haus kann nach Absprache jederzeit und kostenlos genutzt werden.

Studienwochenenden

Am Studienwochenende soll die Teilnahme oder der Besuch an kulturellen Veranstaltungen erfolgen und ermöglicht werden.

Kontinuierliche Zusatzseminare

Neben der betrieblichen Ausbildung ist eine regelmäßige Teilnahme an externen Veranstaltungen sehr wünschenswert. Dies kann z.B. eine Veranstaltung aus dem Bereich Körperarbeit (z.B. Tanz, Aikido, Tai Chi, o.ä.) oder auch die Teilnahme an einem regelmäßigen Theaterprojekt sein.

Werkschau-Aufführungen

Während der gesamten Ausbildung schließen einzelne Unterrichtseinheiten mit Auftritten vor geladenem Publikum ab. Mit Improvisationen und vorbereiteten Szenen werden hier die ersten Auftrittserfahrungen gesammelt. Diese finden auf unserer Hausbühne im Haus Zauberberg in Pfronten statt
Gespräche zum Ausbildungsstand
Jeweils zum Ende der einzelnen Ausbildungsabschnitte wird gemeinsam der individuelle Entwicklungsstand reflektiert.

Abschluss der Ausbildung

Die Ausbildung schließt mit einem "Gesellenstück" ab, das eigenständig mit Unterstützung zum Ende der Ausbildungszeit erarbeitet wird. Das "Gesellenstück" kann sowohl ein Solo- oder Duettstück sein. Diese Stücke werden zum Ende der Ausbildung mehrmals öffentlich aufgeführt. Einmal davon vor dem Prüfungsausschuss des Magischen Zirkels von Deutschland.

Der erfolgreiche Abschluss setzt voraus:
o regelmäßige Teilnahme am Unterricht und Begleitung zu den Auftritten;
o Reifung einer zauberhaften und sympathischen Bühnenersönlichkeit;
o Fähigkeit, solo, im Duo und Ensemble zu arbeiten;
o eigene Produktion ("Gesellenstück").
o schriftliche Dokumentation über den Arbeitsprozess am Gesellenstück;
o Teilnahme an einem 15-minütigen Reflexionsgespräch.


Einstieg in das Berufsleben
Ich unterstütze den Kontakt zur Berufspraxis durch die Weitergabe von Auftrittsangeboten und die Einführung in Versicherungs-und Vertragsrecht sowie Selfmanagement. (Drittes Ausbildungsjahr)

Nach der Ausbildung geht der frischgebackene "Zauber-Gesellen" auf Wanderschaft, um sich auf dem freien künstlerischen Markt einen Platz zu erobern. Die Arbeitsmöglichkeiten als Zauberer und Zauberclown sind vielfältig - und das breitgefächerte Grundhandwerkszeug im Gepäck erleichtert es, den Weg zu finden.

Oft entstehen im Auftrittsalltag Spielpartnerschaften, neue Duos und Truppen formieren sich neu.  Ich unterstütze mit Kontakten zu mir bekannten Agenturen und Veranstaltern oder auch bei der Vorbereitung für die professionelle Schauspielerlaufbahn (ZBF-Prüfung).




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